Darstellende Kunst     Seite 1:
The world is a banana!
Thomas Baumgärtel versucht im unüberschaubaren Dickicht der internationalen Szene eine Spur zu legen und auf Qualität hinzuweisen. Dazu hat er die Banane als leicht merkbares Symbol auserkoren. Bekanntlich enthält diese Frucht eine Menge die Fantasie anregende Hormone, wenn sie ökologisch angebaut wurde und aus fairem Handel stammt.

Wenn es nichts auszuzeichnen gibt, macht er Bananenkunst. Neues vom Bananensprayer finden Sie stets auf seiner Homepage.
 
   H. Avni Oztopcu, Jahrgang 1962, lebt und arbeitet in Istambul. Überwiegend dort hatte er etliche Ausstellungen. An der Marmara Universität lehrend, kennt und schätzt die Tradition seines Landes und fand einen eigenen Stil, Form und Farbe zu verbinden. Seine Werke sind gleichermaßen abstrakt wie ansprechend. Ich sehe darin das Erbe der orientalischen Ornamentkunst wirken. Diese Bilder strahlen viel Menschenfreundlichkeit aus. Im Web ist er mit weiteren Projekten präsent, u. a. mit der H62 Art Gallery.
  Norman Gebauer, Jahrgang 1958 - Malerei, Radierungen, Bildhauerei

Diesen Link habe ich nicht im Web gefunden. Manchmal kommen die Links aus dem echten Leben.

Seine Kunst ist abstrakt gegenständlich. Die Malerei nimmt in seinem Atelier den größten Raum ein. Er benutzt den Pinsel nicht um damit zu malen, sondern generiert mit dessen Eigentümlichkeiten Erscheinungen von Figuren und Gegenständen. So werden die Striemen des Pinsels zur Bewegung. Aus Farbflächen zeichnen sich reale Figuren ab, fast fotographisch. Und plötzlich stehen diese Figuren als Skulpturen vor uns. - Mist, was schreibe ich nun zu den Radierungen?
 

Francisco Javier Félez

Der Screenshot führt direkt zu seinen Bildern, obwohl der offizielle Eingang hier ist. Francisco hat sich leider aus Berin abgesetzt, sonst würde ich gerne das ein oder andere Becks mit ihm trinken.
   Der Jim, aka Head Clausnitzer, zeigt hier abstrakte Mixed Media Werke auf Leinwand. Er malt mit Farbe und Material. Z.B. Alufolie. Es entstehen keine wilden Collagen. Stattdessen ergründet er oft die gleichen Materialien wie die Worte einer Sprache. Infos zum Künstler gibt es auch auf Deutsch, da ein Teil seiner Roots im Osten unseres kaputten Landes liegen. Mittlerweile hat er zusätzliche digitale Lagerräume eingerichtet.
Oil and acrylic paintings on canvas, sculptures. Addressing themes of language, identity and the nature of being.

Öl und Acryl auf Leinwand, plastische Arbeiten. Themen: Sprache, Identität und Sein.

Stew hat sich entschieden, nur noch zu fotografieren und von Kunst nicht leben zu müssen.
   Hier wurde wieder mal ein Schimpfwort zur Ehrenbezeichnung gemacht. - Das Portal einer internationalen Bewegung.
Diese Seite gibt es in verschiedenen Sprachen. Sie können das Manifesto auf Deutsch lesen. Der Stuckismus will die Freude am Malen erhalten, gestalterische Kreativität einem immer beliebiger werdenden Kunstbegriff entgegensetzen. Zurückgebliebene Kunst? - STUCKISM!
 
  
  ---p-e-n-c-i-l---a-r-t---  

Sehr gekonnte, beseelte Darstellungen von Menschen. Weibliche Akte, skurile Männer. Virtuoses Handwerk.

Man hat Persönlichkeiten vor sich, wie sie Fotos nicht besser einfangen könnten. Selbst ihre älteren Bilder mit einfacherer Technik tragen diese Züge.
 
   Ingeborg Weigand

Die Malerin lebte von 1920 bis 1995. Beeindruckt mit äußerst lebendigen Portraits und deren feinen Charakterzügen. Bedrückende und zeitlos schöne, gekonnte Arbeiten.

Eine Ingeborg Weigand Homepage existiert leider nicht mehr. Von ihrem Schaffen können Sie aber in dem Projekt Seelenverwandte der Künstlerin Gwendolyn Capitain einen kleinen Eindruck bekommen.
 
  SVET GRAFIKY

Eine kleine, aber nette und teilweise recht humorvolle Galerie mit Lithographien und Zeichnungen von slovakischen und tschechischen Künstlern. Hier ist das Land wieder vereint.
 
Tommy Craggs - Chainsaw Sculptor

Sein Hauptwerkzeug ist die Kettensäge und manche seiner Skulputen sind ausschließlich mit dieser hergestellt. Er rechtfertigt sich, daß er zwar gelernter Baummörder ist, aber für seine Kunst keine Bäume vorsätzlich umbringt, sondern toten Bäumen ein zweites Leben schenkt. Seine bewunderswerte Kunst könnte er ruhig noch etwas weiter entwickeln, um vom rein Dekorativen, Klischee-Mythischen zu Inhalten zu gelangen. Die aufgebrachten Lasuren tun dem Material auch nicht immer gut. Gönnen Sie sich dennoch diesen Augenschmaus.
© Zacke Berlin 2002. Zuletzt am geändert.